Die Geschichte des Johanneshofs

Der Johanneshof blickt auf eine lange Geschichte zurück, obwohl er erst wenige Jahre alt ist.
Im Dezember 2000 wurde der Johanneshof fertig gestellt und am 19. Januar 2001 konnten wir das erste Seminar im Haus Elisabeth halten.
Doch die Geschichte des Johanneshofs beginnt schon viel früher.

Kurze Geschichte ab 1944

1944    

wurde ich in Würzburg geboren. Ich wuchs in einer Großfamilie auf, die viel Wert auf soziale Einstellung und Liebe zu Tieren und Pflanzen legte.

1953 - 1963

Mein Heimatpfarrer lebte mir einen freien und frohen Glauben vor und ließ mich erfahren, wie wichtig es ist über Glaube und Bibel nachzudenken und sich mit anderen Menschen darüber auseinander zu setzen.

1963 - 1969

Als ich mit dem Theologiestudium begann, drängte es mich, auch Psychologie zu studieren. Zahlreiche soziale Einsätze, besonders bei straffällig gewordenen Kindern und Jugendlichen, öffneten mir die Augen für große seelische Not bei vielen Menschen.

1969 - 1973

Als Kaplan erlebte ich wunderbare Jugendliche. Ihr Interesse an Lebens- und Glaubensfragen und eine große Bereitschaft für herzliche Gemeinschaft haben mich sehr ermutigt, für solch interessierte Menschen viel zu tun.

1973 - 1985

In meiner ersten Pfarrei kamen sehr viele Menschen zu persönlichen Gesprächen ins Pfarrhaus. Um noch besser helfen zu können, gründete ich überörtlich Gruppen für Menschen, die sich besonders für Lebens- und Glaubensfragen interssierten oder psychisch belastet waren.

1979

Eine schlimme Infektionskrankheit (Borreliose) und ein wunderbares religiöses Erlebnis wurden zur Sternstunde meines Lebens und zur Geburtstunde meiner speziellen Tätigkeit für persönliche Weiterentwicklung.

1985

wechselte ich die Pfarrei. Anneliese Marx bot sich an, als Haushälterin bei mir zu arbeiten. Sie machte in den folgenden Jahren eine Ausbildung als Tanzleiterin.

1985 - 1997   

Meine Arbeit als Gemeindepfarrer war mit der Sonderaufgabe verbunden, Seminare und Gespräche auch überörtlich anzubieten.
Schon bald war der Andrang so groß, dass interessierte Leute lange Wartezeiten hinnehmen mussten und deshalb meinen Bischof baten, mich für diese Tätigkeit frei zu stellen.
1996 wurde ich für diese Arbeit frei gestellt und begann im Februar 1997 mit dieser Tätigkeit in einem Kloster der Barmherzigen Brüder.

1997 - 2001   

Viele Erfahrungen zeigten uns, dass nur ein eigenes Haus für unsere Arbeit eine Zukunft bietet.
1998 erklärte sich Liane Schell bereit, mit uns zu gehen und unseren Gästen Literaturabende anzubieten
Nach langem Suchen haben sich Anneliese Marx, Liane Schell und ich entschlossen, den Johanneshof zu errichten und Persönlicheitsseminare, Meditation, Glaubensvertiefung, Tanz, Literatur und Einzelgespräche anzubieten. 
Im Juni 2000 begannen wir zu bauen und schon zur Jahreswende nahmen wir die Arbeit auf.  

2001 - 2011   

In diesem Zeitraum kamen ca. 3000 Personen in den Johanneshof und nahmen an Seminaren, Besinnungstagen und Bibelabenden teil. Mit vielen von Ihnen sind wir eng verbunden und betrachten uns als eine große Johanneshoffamilie.
2010 erklärte sich Mirjam Buchner bereit, ihr Wissen und Können als Lehrerin für Deutsch und Sport in den Johanneshof einzubringen.

2011

wurde eine Umstellung meiner Arbeit nötig. Vor allem gesundheitliche Gründe ließen mich umdenken und die Schwerpunkte meiner Arbeit neu ausrichten.
Ab Oktober bieten wir unseren Gästen folgendes Programm an: Entspannungs- und Atemübungen, Besinnung und Meditation, meditative Wanderungen, Besinnungswochenenden und Besinnungstage, Bibelabende, Tanzen und Schikurse